Shank steht für Shankar, einen hinduistischen Namen aus meiner indischen Herkunft väterlicherseits (über Mauritius), und Arte für meine italienische Herkunft mütterlicherseits.
Ich sage gern, dass ich mein Gehirn abschalte, sobald ich einen Stift in die Hand nehme. Die fantastischen und farbenfrohen Bilder, die ich erschaffe, folgen einem gemeinsamen Faden: der Ambivalenz, Opfer/Held (in meiner Beziehung zur Kindheit), Hass/Liebe oder Verlangen/Angst (in meiner Beziehung zu Frauen).
Warum habe ich weitergezeichnet, als andere Kinder damit aufhörten? Sicherlich, weil ich es brauchte, um zu existieren, mich auszudrücken, voranzukommen.
Wenn ich zeichne, lasse ich mein Unbewusstes an die Oberfläche kommen, in Form des Wunsches, gehört zu werden; ich versuche nicht länger, es zu kontrollieren: Meine Hand zeichnet „ganz von selbst“, ihren eigenen Impulsen folgend.
Kein Urteil, keine Ausführungen, keine Reflexion (zumindest minimal)...
Übrigens bin ich auch Apothekerin! Bin ich der einzige Apotheker (2000), Grafikdesigner (2011) und Künstler (1975) in Frankreich, oder gar weltweit? Ich habe es nicht überprüft … Shank ARTE, einer der wenigen Künstler, die man um pharmazeutischen Rat fragen kann ;-)
Seit 2000 bin ich Apotheker und habe 2011 mein BTS (Advanced Vocational Diploma) in Grafikdesign (Bordeaux) erworben. Meine Fähigkeiten in der Ölmalerei habe ich durch Kurse bei Catherine Bouyx (Bordeaux – 2002) und Valentin Caro (Paris, 2014) verfeinert. Außerdem habe ich neun Jahre lang eine Apotheke in Mayotte geleitet!
Seit 1998 fotografiere ich. Ich habe das Schwarzweiß-Abziehen und -Entwickeln gelernt. Ich habe Studiofotografie bei Fotografen wie Gérard Vallet und Olivier Saint-Laurans gelernt. 2006 habe ich mich hauptsächlich auf die Digitalfotografie konzentriert, ohne die analoge Fotografie aufzugeben. Um 2009 bin ich sogar auf Mittelformat mit einer Diana-Kamera umgestiegen. Seit 2021 fotografiere ich ausschließlich mit einem iPhone 12 Pro und meiner Diana. Aus Zeitmangel habe ich der bildenden Kunst den Vorrang vor der Fotografie eingeräumt. Als ich Dalí entdeckte, war ich sofort begeistert. Er hat mich stark beeinflusst. Dann entdeckte ich Egon Schiele, der nach und nach eine rauere Qualität in meine Malerei einbrachte. Georgia O'Keeffe kannte ich von Büchern und Postern, aber ihre Ausstellung in Paris 2021 war eine visuelle Offenbarung. Der Surrealismus hat mich gefunden, aber ich bin nicht mehr so perfektioniert wie Dalí. Jeder Zufall, jede Unvollkommenheit ist willkommen. Mein bevorzugtes Medium ist Öl, aber die Fülle meiner Werke hat mich dazu gezwungen. Meine Skizzen sind zu Buntstiftzeichnungen geworden, weil mein kreativer Drang die Fertigstellung meiner Ölgemälde überholt hat. Manchmal arbeite ich mit Acrylfarben (die ich während meiner Ausbildung zur Kunstangewandten entdeckt habe), um der Ölmalerei näherzukommen und gleichzeitig ein hohes Arbeitstempo beizubehalten.
Mein Atelier befindet sich in Bordeaux, Frankreich, und ich habe mir vorgenommen, 2025 professionell zu malen.