Ich bin autodidaktische Künstlerin mit Schwerpunkt auf fotobasierter digitaler Kunst und arbeite zunehmend auch mit traditioneller Maltechnik sowie Mixed-Media-Technik – analog, digital und in hybrid/crossover-Formen. Meine Werke zeigen vorwiegend semiabstrakte bis semifigurative Kompositionen mit experimentellen, narrativen und philosophischen Impulsen.
Meine digitalen Arbeiten entstehen durch verschiedene Techniken und ausschließlich aus eigenem Ausgangsmaterial – das umfasst auch sämtliche fotografischen Motive, die ich selbst aufgenommen habe. Sie werden in der Regel mit kleinen Texten veröffentlicht, die das Bild begleiten und je nach Rezipient:in zusätzliche Bedeutungsebenen eröffnen. Stilistisch bewegen sie sich zwischen Post-Digital Art, Glitch Art, Technoromanticism, Post-Internet Art sowie Neo- und Metamodernismus. Die Werke werden auf Papier, Acrylglas, Alu-Dibond oder textile Medien realisiert.
Meine Malerei ist abstrakt-lyrisch und gestisch, intuitiv entstanden. Das Konzept meiner Arbeiten erschließt sich mir erst nach dem Prozess des Erstellens, sodass intuitive Gestaltung und retrospektive Reflexion ineinandergreifen.
Meine Arbeiten sind stark geprägt von Künstler:innen wie Martin Parr, Edward Hopper, Joan Mitchell, Gerhard Richter, Cindy Sherman, Francesca Woodman und Anselm Kiefer. Philosophische Impulse von Wittgenstein, Nietzsche, Heidegger, Derrida und Kierkegaard fließen subtil in die Werke ein und verbinden visuelle Gestaltung mit Reflexion und Narration. Für mich ist Kunst eine Sprache des Unsagbaren: Jedes Werk ist ein Austausch zwischen mir, dem Material und der Welt, in dem Erfahrungen transformiert und sichtbar werden.
Die meisten Arbeiten mit den zugehörigen Geschichten sind auf Instagram cadcontent zu finden.